Kostenfreier Schwimmbadeintritt für Bonner Kinder und Jugendliche beschlossen
Die Kooperationspartner von CDU, SPD und FDP haben mit ihrem gemeinsamen Antrag einen wichtigen Erfolg für Bonner Familien erzielt: Der Rat der Bundesstadt Bonn hat gestern beschlossen, dass alle in Bonn wohnhaften Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren in den Sommerferien künftig kostenfreien Eintritt in die städtischen Bonner Schwimmbäder erhalten.
Die Regelung gilt erstmals in den Sommerferien 2026 (20. Juli bis 1. September) und soll anschließend auch in den Folgejahren fortgeführt werden, sofern die entsprechenden Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Die Entgeltordnung der Bonner Bäder wird hierfür entsprechend angepasst.
„Mit diesem Beschluss machen wir Bonn ein Stück familienfreundlicher. Gerade in den Sommerferien sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern Zeit im Schwimmbad zu verbringen, sich zu bewegen, Freunde zu treffen und ihre Schwimmfähigkeiten zu verbessern. Das ist ein Gewinn für Familien, für die Gesundheit und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Haid.
Die Kooperation hatte sich bewusst für ein unkompliziertes und niedrigschwelliges Angebot eingesetzt. Der kostenfreie Eintritt soll allen Bonner Kindern und Jugendlichen offenstehen, ohne bürokratische Hürden oder aufwendige Nachweise. Damit wird ein attraktives Ferienangebot geschaffen, das möglichst viele junge Menschen erreicht.
„Wer in Kinder und Jugendliche investiert, investiert in die Zukunft unserer Stadt. Der Nutzen für Teilhabe, Bewegung und Schwimmausbildung überwiegt die entstehenden Kosten deutlich. Deshalb freuen wir uns sehr, dass unser Antrag eine Mehrheit gefunden hat“, so Haid weiter.
Bemerkenswert ist jedoch, dass dieser familienpolitische Vorstoß nicht von allen Fraktionen mitgetragen wurde. Gegen den Antrag stimmten die Grünen, BBB, AfD, Volt und BSW/SBI sowie die Ratsmitglieder Frau Erdmann (Die PARTEI) und Herr Truckenbrodt (AfD). Die Fraktion Die Linke enthielt sich.
„Wir hätten uns gewünscht, dass sich für ein solches Angebot, das unmittelbar Kindern, Jugendlichen und Familien zugutekommt, eine noch breitere Mehrheit findet. Umso mehr freuen wir uns, dass CDU, SPD und FDP gemeinsam Verantwortung übernommen und dieses Vorhaben erfolgreich auf den Weg gebracht haben“, betont Haid.
Mit dem Ratsbeschluss setzt die Kooperation ein weiteres familienpolitisches Vorhaben um und stärkt Bonn als lebenswerte und familienfreundliche Stadt. Bereits im kommenden Sommer können tausende Kinder und Jugendliche die städtischen Bäder in den Ferien kostenfrei nutzen.